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Händeschütteln verboten: Wächterrat will gewählte Kandidatin aus Parlament ausschließen

Nach dem zweiten Durchgang der Parlamentswahlen im Iran hängt das Schicksal der Kandidatin Minoo Khaleghi weiter in der Schwebe. Sie war für die

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Händeschütteln verboten: Wächterrat will gewählte Kandidatin aus Parlament ausschließen

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Nach dem zweiten Durchgang der Parlamentswahlen im Iran hängt das Schicksal der Kandidatin Minoo Khaleghi weiter in der Schwebe. Sie war für die Reformer in der Provinz Isfahan angetreten und hatte bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit erlangt.

Sie wäre damit eine von 18 neuen weiblichen Abgeordneten des Parlaments mit 290 Sitzen.

Allerdings entschied der Wächerrat der iranischen Regierung kurz darauf, dass Khaleghi nicht über die erforderlichen Kompetenzen verfüge, die sie als Abgeordnete brauche. Mehr Details zu der Entscheidung wurde von offizieller Seite nicht bekannt gegeben.

In einigen sozialen Netzwerken wie “Telegram” wurden kurz zuvor Bilder verbreitet, die Khaleghi ohne Kopftuch zeigen sollen. Zeitgleich kam ein Gerücht auf, wonach sie einem unbekannten Mann die Hand geschüttelt haben. Dies ist im Gesetz der Islamischen Republik verboten. Frau Khaleghi bestreitet die Vorwürfe, die Bilder seien gefälscht, so die Betroffene.

Präsident Hassan Rouhani unterstützt die Kandidatin. Er erklärte, dass das neue Parlament und nicht der Wächterrat über die Qualifikationen von Abgeordneten zu entscheiden habe.