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Uber nimmt Nachhilfestunden in Politik

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Uber nimmt Nachhilfestunden in Politik

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Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber holt die frühere EU-Kommissarin Neelie Kroes in ein neues Beratungsgremium für politische Fragen. Unter den weiteren sieben Mitgliedern sind der frühere US-Verkehrsminister Ray LaHood und ein Ex-Regierungschef aus Peru. Die Berater sollen sich zwei Mal pro Jahr treffen und werden mit Uber-Aktien vergütet, so ein Sprecher (zum Finanzdienst Bloomberg). Zahlen nennt das Unternehmen nicht.

Meinung

Nicht denken, dass alle einen angreifen

Die rasante internationale Expansion von Uber hat in vielen Ländern Konflikte mit Behörden und der Taxi-Branche nach sich gezogen, die dem Start-up aus San Francisco unfairen Wettbewerb vorwerfen.

In Deutschland gab Uber unter Druck sein Angebot UberPop auf, bei dem Privatleute Fahrgäste mit ihren Autos beförderten.

Kroes war in der EU-Kommission für Wettbewerb und digitale Reformen zuständig. Sie hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach das Vorgehen von Behörden gegen Uber als innovationsfeindlich kritisiert.

Aber auch Uber müsse noch viel lernen, sagte Kroes der “Financial Times”. “Uber muss anders kommunizieren. Sie müssen berücksichtigen, dass es kulturelle Unterschiede gibt. Nicht denken, dass alle einen angreifen.”

su mit dpa