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Österreicherin Filzmoser sichert sich beim Judo-Grand-Slam in Baku Olympiateilnahme

In Baku hat das Judo-Grand-Slam-Turnier begonnen. Euronews-Korrespondent Pedro Lasuén ist vor Ort und berichtet: “Die Judokas haben nur ein Ziel vor

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Österreicherin Filzmoser sichert sich beim Judo-Grand-Slam in Baku Olympiateilnahme

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In Baku hat das Judo-Grand-Slam-Turnier begonnen. Euronews-Korrespondent Pedro Lasuén ist vor Ort und berichtet: “Die Judokas haben nur ein Ziel vor Augen: Rio de Janeiro. Das Turnier in Baku ist die letzte Chance für diejenigen, die noch nicht genug Punkte zusammenhaben. Für jeden Grand Slam Gewinner gibt es 500 Punkte. Das bedeutet fast ein Ticket nach Brasilien. Deshalb gehen auch so viele Teilnehmer hier in Baku an den Start. 449 sind es insgesamt, davon 280 Männer und 169 Frauen.”

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm gewann der Russe Mikhaïl Pulyaev. Die Medaille bekam er vom Präsidenten der aserbaidschanischen Judo-Föderation persönlich überreicht. Pulyaev gewann nach 29 Sekunden seinen Kampf gegen Azmat Mukanov aus Kasachstan mit einer Ippon-Wertung.

Um Bronze kämpfte vor heimischer Kulisse Tarlan Karimov gegen den Belgier Kenneth Van Gansbeke. Karimov holte die einzige Medaille des Tages für Aserbaidschan – ebenfalls mit einer Ippon-Wertung.

Bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm setzte sich die Japanerin
Tsukasa Yoshida gegen die Britin Nekoda Smythe Davis durch. Die Oberösterreicherin Sabrina Filzmoser erreichte den dritten Platz und sicherte sich damit ihren Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Für die Überraschung des Tages sorgte der Japaner Ryuju Nagayama in der Gewichtsklasse bis zu 60 Kilogramm. In seinem ersten Profiturnier schaffte er es ins Finale und warf Orkhan Safarov vor heimischer Kulisse aus dem Rennen.

Die Aktion des Tages kam von Diyorbek Urozboev in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm gegen Yu Kin Ting aus HongKong. Er setzte sich gegen den Usbeken mit Ippon durch.
Insgesamt hielten sich die Judokas jedoch mit Aktionen zurück – sie alle wollen eine Verletzung vor den Olympischen Spielen um jeden Preis vermeiden und gehen kein Risiko ein.