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Anti-Terror-Operation in Süditalien - Verdächtige Fotos auf dem Handy

Sie hatten Fotos vom Kolosseum und von Londoner Luxushotels auf ihren Handys - die italienische Polizei vermutet, um Anschläge zu planen.

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Anti-Terror-Operation in Süditalien - Verdächtige Fotos auf dem Handy

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Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Italien und Großbritannien hat die italienische Polizei drei Männer festgenommen. Zwei Afghanen wurden in der süditalienischen Stadt Bari in Gewahrsam genommen, und ein Pakistani in Mailand. Die drei Festgenommenen sollen einem Terrornetzwerk mit Verbindungen in Frankreich und Belgien angehören.

Die Ermittler stießen über eine dschihadistische Website auf die verdächtigen Fotos, und somit auf die Handys. Die Terrorzelle habe die gewalttätige Ideologie vom Heiligen Krieg via Internet verbreitet. Sie sollen Verbindungen zu islamistischen Kämpfern im Irak und in Afghanistan gehabt haben und gehörten einem internationalen, dschihadistischen Terrornetzwerk an.

Auf einem ihrer Mobiltelefone seien Fotos möglicher Anschlagsziele gefunden worden, darunter neben Einkaufszentren in Italien und Großbritannien auch der Flughafen von Bari, das Kolosseum und der Circus Maximus in Rom sowie mehrere Luxushotels, ein Kino und ein Restaurant in London.

Innenminister Angelino Alfano lobte die “exzellente Arbeit” der Polizeispezialeinheiten und betonte, die italienischen Anti-Terror-Gesetze funktionierten.