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Athen feiert die Stabhochspringer

In der griechischen Hauptstadt Athen wurde zum vierten Mal der Stabhochsprung-Wettbewerb auf dem Syntagma-Platz ausgetragen. Im Damen- und

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Athen feiert die Stabhochspringer

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In der griechischen Hauptstadt Athen wurde zum vierten Mal der Stabhochsprung-Wettbewerb auf dem Syntagma-Platz ausgetragen. Im Damen- und Herrenwettbewerb gingen jeweils 12 Teilnehmer aus Griechenland und Europa an den Start.
Nur wenige Meter vom griechischen Parlament entfernt hatten die Damen zunächst den Vortritt. Hier landete auf dem dritten Platz Jirina Ptacnikova. Die Tschechin, die 2012 den Europameister-Titel gewann, konnte sich mit übersprungenen 4, 40 Meter einen Podiumsplatz sichern. Auf den zweiten Platz sprang mit 4,50 Meter Robeilys Peinado aus Venezuela.
Sehr zur Freude der griechischen Zuschauer konnte sich Lokalmatadorin Ekaterini Stefanidi den ersten Platz sichern.
Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Hallen-WM von Portland gewann den Wettbewer mit 4,65 Metern.
Wie bei fast allen Athleten, sind die kommenden Olympischen Spiele in Rio das Thema, auch bei der Siegerin aus Griechenland:
“Natürlich habe ich die Olympischen Spiele und eine mögliche Medaille im Hinterkopf. Aber ich denke nur noch Schritt für Schritt, Ich muss gesund bleiben und zunächst steht die EM an, Olympia findet ja erst in dreieinhalb Monaten statt.”

Bei den Herren konnten sich die Zuschauer ebenfalls über starke Leistungen ihrer Lokalmatadoren freuen.
So landete Dimitris Patsoukakis aus Griechenland mit übersprungenen 4.45 Metern auf dem dritten Platz.
Überzeugen konnte auch der Pole Piotr Lisek. Der Bronze-Medaillen-Gewinner der WM 2015 Peking sicherte sich mit 5,60 Metern den zweiten Rang auf dem Syntagma-Platz.
Für den großen Jubel der griechischen Zuschauer sorgte dann der Hallenweltmeister von 2014, Konstantinos Filippidis. Der Grieche übersprang 5,70 Meter und sicherte sich damit den Sieg bei der vierten Stabhochsprung-Auflage inmitten der griechischen Hauptstadt. Natürlich ist auch bei ihm Olympia das große Thema:
“Der Franzose Lavillenie hat schon gezeigt, was er drauf hat, er ist absolute Weltspitze. Aber im olympischen Wettkampf denkst du an Platzierungen, sondern du versuchst deine beste Leistung abzurufen. Alles ist offen”.

Der Wettbewerb auf dem Syntagma-Platz sorgte auf jeden Fall für eine tolle Stimmung und für Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Rio.