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Australien verhaftet mutmaßliche IS-Kämpfer

Die Polizei in Australien hat fünf mutmaßliche Islamisten verhaftet, die versucht haben sollen, mit einem Fischerboot nach Syrien zu reisen. Die fünf

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Australien verhaftet mutmaßliche IS-Kämpfer

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Die Polizei in Australien hat fünf mutmaßliche Islamisten verhaftet, die versucht haben sollen, mit einem Fischerboot nach Syrien zu reisen. Die fünf Männer, die bereits unter polizeilicher Beobachtung waren, transportierten das Boot über eine Strecke von 3.000 Kilometern von Melbourne nach Cairns. Dann wollten sie offenbar über Indonesien und die Philippinen Syrien erreichen, um im dortigen Bürgerkrieg zu kämpfen.

Shane Patton ist ein Sprecher der Polizei in Victoria State: “Dies war ein erstzunehmender Versuch von fünf Männern, die hinsichtlich der Staatssicherheit von Interesse sind und deren Pässe konfisziert wurden, Australien zu verlassen, um mit einem Boot Syrien zu erreichen und dort zu kämpfen.”

Laut der australischen Regierung haben in den vergangenen Jahren etwa hundert Menschen das Land verlassen, um sich in Syrien extremistischen Gruppen wie dem Islamischen Staat anzuschließen. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.