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Simbabwe will wegen Dürre Großwild verkaufen

Wegen der lang anhaltenden Dürre in Simbabwe plant die Regierung, vom Verenden bedrohte Tiere an Privatpersonen zu verkaufen. Interessierte mit für

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Simbabwe will wegen Dürre Großwild verkaufen

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Wegen der lang anhaltenden Dürre in Simbabwe plant die Regierung, vom Verenden bedrohte Tiere an Privatpersonen zu verkaufen. Interessierte mit für Großwild geeignetem Grundbesitz können sich bei der für die Verwaltung der zehn großen Naturreservate des Landes zuständigen Behörde melden.

Der Safaribetreiber Emmanuel Fundira glaubt, angesichts der Dürre gibt es keine andere Möglichkeit. “Wir haben nicht genug Wasser für die Tiere und es gibt auch nicht genug Grasland. Einige Teile der Parks sind so überbevölkert, dass wir die Tiere ganz sicher verlieren werden.”

Der Tierschützer Johnny Rodrigues ist derselben Auffassung, warnt aber vor den möglichen Folgen eines Verkaufs von Großwild. “Ich kann mit nicht vorstellen, dass es in Simbabwe viele Menschen gibt, die reich genug sind, um für diese Tiere zu bezahlen. Wenn sie aber exportiert werden sollen, wenn dies eine Entschuldigung ist, um die Tiere ins Ausland zu verkaufen, dann wäre das ein großes Problem. Diese Tiere gehören nach Afrika und sind das Erbe zukünftiger Generationen.”

Anfang des Jahres warnte einer von Simbabwes Parks, dass aufgrund der gegenwärtigen Überbevölkerung möglicherweise 200 Löwen getötet werden müssen.