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Sharp weiter auf der Verliererstraße

Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen geschrieben. Das künftig unter dem Dach des Apple-Auftragfertigers

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Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen geschrieben. Das künftig unter dem Dach des Apple-Auftragfertigers Foxconn operierende Unternehmen gab zum Bilanzstichtag 31. März zwei Milliarden Euro Nettoverlust bekannt. Im Vorjahr hatte bereits ein Minus von 1,87 Milliarden Euro in den Büchern gestanden. Der Umsatz sank um 11,7 Prozent auf 19,76 Milliarden Euro.

Nach der kürzlich besiegelten Übernahme durch Foxconn soll der jetzige Vize-Chef des taiwanesischen Konzerns, Tai Jeng-wu, die Führung des japanischen Unternehmens übernehmen.

Es ist die erste Übernahme eines großen japanischen
Elektronikkonzerns durch ein ausländisches Unternehmen. Foxconn zahlt 3,1 Milliarden Euro für 66-Prozent an dem einstigen Pionier bei flachen LCD-Bildschirmen.

Sharp war in den vergangenen Jahren durch koreanische und chinesische Konkurrenz bei Bildschirmen für Fernseher und Smartphones massiv unter Druck geraten.

su mit dpa