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Eurozone wächst etwas schwächer als gedacht - Nase vorn vor USA

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Eurozone wächst etwas schwächer als gedacht - Nase vorn vor USA

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Dank Rückenwind aus Deutschland und Frankreich hat die Wirtschaft im Euro-Raum zu Jahresbeginn deutlich zugelegt.

Das Bruttoinlandsprodukt in den 19 Ländern stieg in den ersten drei Monaten um 0,5 Prozent zum Vorquartal, so das "Statistikamt Eurostat" das damit eine erste Schätzung von Ende April leicht nach unten korrigierte. Zunächst waren die Statistiker von 0,6 Prozent Wachstum ausgegangen.

Der deutschen Wirtschaft gelang mit 0,7 Prozent der stärkste Zuwachs seit zwei Jahren. Auch in Frankreich ging es mit 0,5 Prozent spürbar nach oben. In Italien zog die Konjunktur um 0,3 Prozent an und in Spanien, der viertgrößten Wirtschaft im Währungsraum, gab es sogar ein Plus von 0,8 Prozent.

Die Euro-Zone schlug sich damit weit besser als die weltgrößte Volkswirtschaft USA: Diese kam zu Jahresbeginn nur auf ein Plus von 0,1 Prozent, da sie unter dem starken Dollar und der schwachen Weltkonjunktur leidet.

Im Jahresvergleich stieg das BIP der Eurozone in den Monaten Januar bis März um 1,5 Prozent – ebenfalls 0,1 Punkte weniger als zuvor angenommen.

Für das Gesamtjahr rechnet die EU-Kommission mit einem
Wirtschaftswachstum in den 19 Euroländern von durchschnittlich 1,6 Prozent. Das ist etwas weniger als die 1,7 Prozent des vergangenen Jahres.

Im Vergleich zum Vorquartal stieg laut Eurostat das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2016 auch in der EU28 um 0,5%.

su mit Reuters

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