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Hilfe kommt nicht durch: UN kritisiert Rebellen und syrische Regierung

Nahe der syrischen Stadt Aleppo hat die Intensität der Gefechte nach dem Ende der Feuerpause wieder zugenommen. Nach Angaben aus Rebellenkreisen

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Nahe der syrischen Stadt Aleppo hat die Intensität der Gefechte nach dem Ende der Feuerpause wieder zugenommen. Nach Angaben aus Rebellenkreisen lieferten sich Regierungssoldaten und oppositionelle Einheiten vor allem nördlich der Stadt heftige Kämpfe. Die syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, in einem Stadtteil von Aleppo seien zudem von Rebellen abgefeuerte Granaten eingeschlagen und hätten zwei Zivilisten getötet.

Auch in anderen Landesteilen leidet die Bevölkerung unvermindert. Wie die Vereinten Nationen mitteilten, werden Hilfslieferungen immer wieder unterbunden.

“Nicht nur die syrische Regierung macht Probleme. Wir wollten eine Beobachtungsmission in die Gebiete Foua und Kafraya entsenden, die von bewaffneten Oppositionsgruppen besetzt werden. Die Mission wurde nicht durchgelassen: Eine ganze Reihe von Ausreden bezüglich der Sicherheit und anderer Dinge wurde vorgebracht”, so Jan Egeland, der die humanitäre Hilfe in Syrien für die Vereinten Nationen koordiniert.

Ein gleiches Bild bietet sich in Daraya, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus. Dort sind nach UN-Schätzungen 4.000 Zivilisten eingeschlossen. Der von Rebellentruppen kontrollierte Ort ist von der syrischen Armee umzingelt.