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IWF-Chefin warnt in der Höhle des Löwen vor "Brexit": "Nicht nur eine nationale Angelegenheit"

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Von Euronews
IWF-Chefin warnt in der Höhle des Löwen vor "Brexit": "Nicht nur eine nationale Angelegenheit"

<p>Auch der Internationale Währungsfonds (<span class="caps">IWF</span>) warnt<br /> eindringlich vor den Folgen eines «Brexit». </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">Lagarde: Brexit represents a significant downside risk and is an international issue that concerns the whole world</p>— <span class="caps">IMF</span> (@IMFNews) <a href="https://twitter.com/IMFNews/status/731053901793906688">13 mai 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU könne einen Kursverfall und einen steilen Zinsanstieg zur Folge haben, sagte <span class="caps">IWF</span>-Chefin Christine Lagarde bei der Vorstellung eines <a href="http://www.imf.org/external/np/ms/2016/051316.htm" rel="external">"jährlichen Berichts"</a> im Londoner Finanzministerium. Laut <span class="caps">IWF</span>-Experten riskieren die Briten eine schwächeren Wirtschaftsleistung und sinkenden Löhne. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="de" dir="ltr"><span class="caps">IWF</span>-Chefin Lagarde warnt vor einem Brexit: <a href="https://t.co/qpxU1gbD7Z">https://t.co/qpxU1gbD7Z</a></p>— <span class="caps">FAZ</span>.NET (@faznet) <a href="https://twitter.com/faznet/status/731139702254788608">13 mai 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p><span class="caps">IWF</span>-Chefin Christine Lagarde:</p> <p>“Das ist nicht nur eine nationale Angelegenheit. Ich weiß, es ist für viele von Ihnen ein großes nationales Thema, aber es ist ein internationales Problem. Wo immer ich auch gewesen bin in den vergangenen sechs Monaten, kam so gut wie jedesmal die Frage auf, welche wirtschaftlichen Folgen ein Brexit hätte.”</p> <p>Schon jetzt würden Investitionen zurückgehalten und Einstellungen verschoben. Auch Londons Rolle als größter Finanzplatz in Europa sei in Gefahr – niemand wisse, ob britische Unternehmen weiter Zugang zum europäischen Binnenmarkt hätten. </p> <p><span class="caps">IWF</span>-Chefin Christine Lagarde:</p> <p>“Verhandlungen über neue Vereinbarungen mit der Europäischen Union und anderen Handelspartnern könnten aus unserer Sicht Jahre dauern, was eine längere Zeit der Unsicherheit bedeuten würde, und je länger diese Unsicherheit dauert, desto stärker drückt das auf Investitionen und Wachstum”.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr"><span class="caps">IMF</span> chief defends UK Brexit assessment and outlines its 'bottom line' to <a href="https://twitter.com/itvnews"><code>itvnews</a><a href="https://t.co/qKolhJNvao">https://t.co/qKolhJNvao</a> <a href="https://t.co/qDGBKPik1x">pic.twitter.com/qDGBKPik1x</a></p>&mdash; ITV News (</code>itvnews) <a href="https://twitter.com/itvnews/status/731141791982964737">13 mai 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Auch die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft seien <br /> wahrscheinlich negativ und könnten heftig ausfallen, so Lagarde. Die Ungewissheit, wie die Briten am 23. Juni abstimmen werden, sorge weltweit für Nervosität.</p> <p>Offene Brexit-Gegner sind unter anderem auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (<span class="caps">OECD</span>), US-Präsident Barack Obama, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Frankreichs Finanzminister Michel Sapin und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. </p> <p>su mit dpa</p>