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Moskau: Dopingvorwürfe sind Teil der US-Kampagne gegen Russland

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Moskau: Dopingvorwürfe sind Teil der US-Kampagne gegen Russland

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Russland hat amerikanische Berichte über ein systematisches, staatlich organisiertes Doping-Programm scharf zurückgewiesen. Auf einer Pressekonferenz in Moskau warf der stellvertretende Sportminister Juri Nagorny den USA vor, seit “über einem Jahr eine Kampagne“gegen Russland zu führen.

“Es gibt im russischen Sport kein Doping-Programm und hat auch nie eines gegeben weder vor noch während der Olympischen Spiele in Sotschi”, sagte Nagorny.

Nach US-Angaben waren von 33 russischen Medaillengewinnern in Sotschi 15 gedopt, darunter auch Bobpilot Alexander Subkow.



“Dies ist eine Verleumdung. Mein guter Ruf im Sport, in der Sportelite, meine Leistungen in den vergangenen 15 Jahren werden herabgesetzt”, beschwerte sich der Goldmedaillengewinner von Sotschi im Zweier- und Viererbob.

Die New York Times hatte unter Berufung auf des früheren Leiters des Moskauer Kontrolllabors, Grigori Rodschenkow, berichtet, man habe im Vorfeld der Winterspiele von Sotschi eine Sammlung unbelasteter Urinproben von Spitzensportlern angelegt. In Sotschi seien dann nachts belastete Proben im Labor heimlich gegen diese unbelasteten Proben ausgetauscht worden.

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