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Grand Prix von Almaty: Frankreich und Mongolei im doppelten Zweikampf

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Grand Prix von Almaty: Frankreich und Mongolei im doppelten Zweikampf

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Der zweite Wettkampftag des Judo Grand Prix von Almaty in Kasachstan begann mit der Marseillaise zu Ehren von Margaux Pinot.

Bereits vom Grand Prix von Samsun im April nahm die Französin Gold mit nach Hause. Ihre Medaillensammlung ist nun um eine Trophäe reicher, denn im Finale der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm gewann Pinot gegen Tserennadmid Tsend-Ayush. Die Mongolin bekam zwei Shido-Strafwertungen wegen Passivität aufgebrummt, die Französin nur eine – damit war die Sache klar.

Dass Marie Eve Gahié eine talentierte Judoka ist, wusste man nicht erst seit ihrem Sieg bei der Kadetten-Weltmeisterschaft. Und so verwundert es nicht, dass die 19-Jährige auch in der Weltelite immer größere Spuren hinterlässt. In Samsun hatte sie bereits Grand-Prix-Gold geholt, nun in Almaty wieder. Gahié gewann das Finale der Klasse bis 70 Kilogramm gegen Naranjargal Tsend Ayush aus der Mongolei. Beide Kämpferinnen hatten einen Yuko auf dem Konto, als Tsend Ayush mit dem Kopf auf die Matte schlug und aufgeben musste.

Bei den Männern bis 73 Kilogramm gewann der Georgier Lascha Schawdatuaschwili Gold. Er hebelte den Tschechen Jaromir Jezek mit einem Juji-Gatame aus. Schawdatuaschwili – immerhin Olympiasieger von London – gewann damit Gold in Almaty und überflügelte im Qualifikationsrennen für Rio seinen Landsmann Nugzar Tatalaschwili, der im Halbfinale von Almaty an Jezek gescheitert war.

Ivan Felipe Silva Morales ballte die Faust: Der Kubaner hatte in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Gold geholt. Er stand im Finale dem Italiener Matteo Marconcini gegenüber. Marconcini legte einen Yuko vor, den er für einen Tomoe-Nage erhalten hatte. Doch Silva Morales hatte in den Schlusssekunden noch einen Wazari-würdigen Angriff in petto und stand deshalb ganz oben auf dem Treppchen.

Die Überraschung des Tages betrifft das bereits angesprochene Halbfinale in der Klasse bis 73 Kilogramm: Der Georgier Nugzar Tatalaschwili wurde vom Tschechen Jaromir Jezek mit einem Ko-Uchi-Gari überrascht. Damit schien der an Nummer eins gesetzte Georgier gar nicht gerechnet zu haben: Nach Jezeks Innensichel ging Tatalaschwili rücklings zu Boden.

Und die Szene des Tages gelang dem Brasilianer Leandro Guilheiro im Viertelfinale gegen Schachzodbek Sabirow aus Usbekistan. Das brachte dem Brasilianer einen Ippon und einen Platz im Halbfinale der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm ein, wo Guilheiro allerdings dem späteren Goldgewinner Ivan Felipe Silva Morales unterlag.

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