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Kolumbien: Polizei meldet größten Kokain-Fund der Geschichte

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Kolumbien: Polizei meldet größten Kokain-Fund der Geschichte

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Die Polizei in Kolumbien hat den größten Kokain-Fund in der Geschichte des Landes sichergestellt. Sie beschlagnahmte bei einem Einsatz über acht Tonnen Kokain. Das Rauschgift wurde in einem Versteck auf einer Bananenplantage nahe der Grenze zu Panama entdeckt. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Das Kokain soll dem Verbrechersyndikat “Los Urabeños” gehören, der mächtigsten kriminellen Organisation Kolumbiens.

“In New York liegt der Straßenverkaufswert bei rund 250 Millionen Dollar”, so Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas. “Das ist ein Schlag gegen das Finanzsystem der Usuga-Familie im speziellen und den Drogenschmuggel in der Uraba-Region im generellen.”

Das Kokain soll dem stellvertretenden Chef des Kartells, Roberto Vargas alias Gavilán, gehört haben. Auf den Chef der Organisation haben die USA ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. An dem Einsatz war auch eine Spezialeinheit beteiligt, die gezielt Jagd auf die Anführer der “Urabeños” macht. Eine ähnliche Gruppe hatte den mächtigen Drogenhändler Pablo Escobar gefasst.

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