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Fortschritt in Libyen: Verfeindete Regierungen wollen gemeinsame Ölgesellschaft

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Fortschritt in Libyen: Verfeindete Regierungen wollen gemeinsame Ölgesellschaft

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Weiterer Fortschritt bei der sogenannten Stabiliserungskonferenz für Libyen in Wien: Die verfeindeten Regierungen des Landes haben sich auf die Gründung einer gemeinsamen Öl-Gesellschaft geeinigt. Man habe sich darauf verständigt, dass Einrichtungen, wie die Ölgesellschaft, eine Investmentgesellschaft oder die Zentralbank nur zentral geführt werden könnten und deshalb zusammengelegt werden müssten, so der Außenminister der neuen Einheitsregierung. Bislang gibt es keine Angaben, ab wann das Land wieder Öl ausführen wird. Der Export des Rohstoffs soll künftig wieder über den Hafen Marsa El Hariga abgewickelt werden.

Mehr als zwanzig Staaten, darunter die USA und Russland, hatten sich am Montag bereit erklärt, die neue Regierung im Kampf gegen den Terrorismus auch mit Waffen zu unterstützen. Demnach sollen beim geltenden UN-Waffenembargo Ausnahmen geschaffen werden. Das Land hat derzeit insgesamt drei Regierungen. Zudem kontrollieren verschiedene militante Gruppen Teile des Landes, u.a. hat sich auch die IS-Miliz in dem Land festgesetzt.

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