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Gael García Bernal ist "Neruda"

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Gael García Bernal ist "Neruda"

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Neruda, der neue Film des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín blickt zurück auf die 1940er Jahre, als der chilenischer Dichter und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda in seiner Heimat wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei verfolgt wurde. Der Film wurde auf dem Festival in Cannes in der Reihe “Quinzaine des Réalisateurs” vorgestellt. In die Hauptrolle schlüpft der Mexikaner Gael García Bernal, mit dem Larraín bereits bei der packenden Politsatire “NO!” zusammenarbeitete.

Gael García Bernal: “Die Figur ist faszinierend, eine unglaublich ergiebige Figur. Da gibt es so viel, womit man arbeiten kann, so viel Spielraum, es hat Riesenspaß gemacht. Das war der Ausgangspunkt, und gibt noch eine weitere Dimension, die Poesie. Für Neruda ist alles, auch die Politik mit einander verknüpft. Wir wollten ausprobieren, experimentieren, wie weit wir gehen können in diesem Film. Und so begann das große Abenteuer.”

Neben Gael García Bernal spielen Luis Gnecco, Alfredo Castro und Mercedes Morán. “Neruda” ist ein Film voller Poesie und mit lakonischen Humor.

Pablo Larraín: “Wir verwenden nicht den typischen Komödienhumor, mit gezielten Pointen und Lachern. Es ist eher Situationskomik, absurde, paradoxe Situationen die dazu führen, das etwas witzig erscheint. Humor ist ein gutes Mittel, um etwas auszudrücken, ohne dass es zu moralisierend wirkt.”

“Neruda” wird im Sommer in die chilenischen Kinos kommen, in die deutschsprachigen voraussichtlich im Dezember 2016.

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