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Rousseff-Berater: "Wir brauchen internationale Solidarität"

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Rousseff-Berater: "Wir brauchen internationale Solidarität"

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Der frühere brasilianische Kabinettschef und persönliche Berater von Präsidentin Dilma Rousseff, Jaques Wagner, hat im Zusammenhang mit ihrer Suspendierung von einem Staatsstreich gesprochen.

Zuvor hatten bereits mehrere mittel- und südamerikanische Länder die Absetzung Rousseffs für zunächst 180 Tage verurteilt.

Ihr werden unerlaubte Kreditvergaben und die Verschleierung der Haushaltslage vorgeworfen.

Wagner sagte im euronews-Interview:

“Ich denke, dass alle Demokraten in der Europäischen Union und in der ganzen Welt besorgt sein sollten über Länder wie Brasilien, eine der größten Demokratien in der westlichen Welt. Wir werden uns intern dem Staatsstreich widersetzen. Was wir brauchen, ist internationale Solidarität. Die uns Gleichgesinnten glauben wie wir, dass in Brasilien indirekte Wahlen unter dem Deckmantel eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsidentin Rousseff stattgefunden haben.”

Rousseff wies die Anschuldigungen gegen sich zurück und sprach ebenfalls von einem Putsch. Bis zur abschließenden Überprüfung der Vorwürfe gegen Rousseff führt Übergangspräsident Michel Temer die Amtsgeschäfte.

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