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Frankreichs Arbeitsmarkt weiter im Winterschlaf

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Frankreichs Arbeitsmarkt weiter im Winterschlaf

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In einem Klima zum Teil gewalttätiger Proteste gegen eine geplante Arbeitsmarktreform stagniert die Beschäftigung in Frankreich.

Im ersten Quartal waren 10,2 Prozent arbeitslos, genauso viele wie Ende 2015, so das nationale Statistikamt Insee. Ohne Überseegebiete seien es je 9,9 Prozent gewesen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen – Menschen, die seit über einem Jahr als Jobsucher registriert sind – stieg auf 1,23 Millionen, fast der Rekord (1.238.000) vom dritten Quartal 2015.

Saisonbereinigte Arbeitslosenquote im März 2016:

“Der Wert bleibt auf historisch hohem Niveau und dürfte die öffentliche Wahrnehmung kaum ändern, wonach Francois Hollande es verpasst hat, das Problem vor der Präsidentenwahl 2017 anzugehen”, sagte Analyst Julien Manceaux von der ING Bank, Brüssel. Hollande will mit einer Arbeitsmarktreform für mehr Beschäftigung sorgen und Firmen auch betriebsbedingte Kündigungen erleichtern.

Wegen der schwierigen Joblage sei die Wachstumsprognose der Regierung von 1,5 Prozent für 2016 kaum noch zu erreichen, so Manceaux. Der Ökonom erwartet nur 1,3 Prozent, nach einem Plus von rund 1,1 Prozent im Vorjahr.

Sigrid Ulrich mit Reuters, AFP

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