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IWF-Gutachter begrüßen Strukturreform in Saudi-Arabien: Na endlich

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IWF-Gutachter begrüßen Strukturreform in Saudi-Arabien: Na endlich

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt Saudi-Arabiens umfassenden wirtschaftlichen Reformplan.

Das Land kürze seine Ausgaben mit der richtigen Geschwindigkeit, um mit dem riesigen Haushaltsdefizit klarzukommen, verursacht durch niedrige Ölpreise. Auch im laufenden Jahr prognostiziert der IWF ein Defizit in Höhe von etwa 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, nach 16 Prozent im vergangenen Jahr.

Der Reformplan strebe “eine entsprechend mutige und weitreichende Transformation der saudi-arabischen Wirtschaft” an, so eine "IWF-Arbeitsgruppe" (Leitung: Tim Callen) nach einem Besuch in Saudi-Arabien. “Eine allmähliche, aber beträchtliche und anhaltende fiskalische Anpassung muss fortgesetzt werden”.

Ende letzten Monats hatte Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman das Programm “Vision 2030” vorgestellt, um die Abhängigkeit von Ölexporten in den nächsten 15 Jahren zu reduzieren – mit Subventionskürzungen, Steuererhöhungen, Verkauf von Staatsvermögen, effizienterer Regierung und Verwaltung und Investitionsanreizen für den privaten Sektor.

Dazu sollen bis zu 5 Prozent Beteiligung am nationalen Öl-Riesen Saudi Aramco verkauft werden.

Der IWF hatte Saudi-Arabien seit Jahren zu vielen dieser Maßnahmen gedrängt.

Sigrid Ulrich mit Reuters

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