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John Marshall malt beseelte Kuh-Porträts

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John Marshall malt beseelte Kuh-Porträts

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Wer schon mal einer Kuh tief in die dunklen Augen geschaut hat, weiß, was den britischen Maler John Marshall inspiriert. Seit gut 10 Jahren malt er Kühe und nichts anderes – und findet im ländlichen East Sussex immer wieder neue Musen. Denn jedes Tier, sagt er, hat seinen eigenen speziellen Charakter und Gemütszustände. Sein Atelier hat er passenderweise in einem ehemaligen Melkstall eingerichtet.

John Marshall: “Wenn sie sanft und fürsorglich sind, versuche ich, sie so malen. Wenn sie wütend oder erschrocken ist, versuche ich dies angemessen darzustellen. Porträts unterstreichen ihre Einzigartigkeit, jede Kuh ist anders, es ist eher ein emotionales Porträt, als eine fotorealistische Darstellung.”

Mithilfe eines langen Pinsels markiert Marshall zunächst die Konturen. Dann konzentriert er sich auf das, was er als das Wesentliche bezeichnet: Augen und Maul, das, was jede Kuh zu einer einzigartigen Wiederkäuerin macht. “Wenn man das richtig hinbekommt, dann malt sich das Porträt wie von selbst.”

Mehrere Wochen arbeitet John Marshall an so einem großformatigen Porträt. Und verkauft auch immer mal wieder welche. Vor allem Städter fliegen auf die Viecher. Am liebsten in der Küche, als morgendlicher Landgruß.

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