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Massiver Tränengaseinsatz in Idomeni

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Massiver Tränengaseinsatz in Idomeni

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Im provisorischen Flüchtlingslager des nordgriechischen Ortes Idomeni an der Grenze zu Mazedonien ist es erneut zu einem Gewaltausbruch gekommen. Mehrere Zelte gingen in Flammen auf.

Laut Augenzeugenberichten hatte eine Gruppe von über hundert Menschen versucht, gewaltsam und mithilfe eines Eisenbahnwaggons eine Polizeisperre zu durchbrechen.

Daraufhin sollen die Einsatzkräfte massiv Tränengas eingesetzt haben, um die Menge zu zerstreuen.

Ein freiwilliger Helfer sprach vom bislang umfangreichsten Tränengaseinsatz seit Bestehen des Camps.

Mehrere Menschen seien wegen Atemwegsbeschwerden medizinisch versorgt worden, darunter auch Frauen und Kinder.

Ärzte ohne Grenzen zog Mitarbeiter infolge der Vorfälle “aus Sicherheitsgründen” ab

In dem Camp sollen immer noch mehr als 10.000 Flüchtlinge und Migranten ausharren, die auf eine Grenzöffnung und die Weiterreise in Richtung Deutschland hoffen.

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