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Design-Kur für Apple-Stores

Die Apple-Stores sollen zu Treffpunkten werden.

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Design-Kur für Apple-Stores

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Die Apple-Stores sollen zu Treffpunkten werden. Das ist der Kern des neues Konzepts für die über 400 Verkaufsstellen des IT-Riesen rund um den Globus – Design-Gewächshäuser mit viel Glas, grünen Bäumen und Strom aus erneuerbaren Energien.

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"Wenn es sich wie ein Stadtplatz anfühlt, wissen wir, dass wir es wirklich toll gemacht haben"

15 Jahre nach Eröffnung des ersten Apple-Stores holte das Team der Retail-Chefin Angela Ahrendts die renommierten Architekten Foster & Partners und ließ Apple-Chefdesigner Jony Ive machen. Für die Managerin war die Präsentation der erste größere Auftritt in der Öffentlichkeit. Vor zwei Jahren war sie von der Luxus-Marke Burberry zu Apple gekommen.

Nach Medienberichten («FT») sollen auch Kunst und Kultur in den Läden eine wichtigere Rolle spielen: «Creative Pros» beraten die Kunden, damit sie alle Features ihrer Apple-Geräte nutzen können – etwa bei Fotografien oder Musik-Programmen.

Vor dem Apple Store in San Francisco gestaltet die Firma zudem einen öffentlichen Platz, auf dem Musiker ihre Auftritte haben sollen. “Wenn es sich wie ein Stadtplatz anfühlt, wissen wir, dass wir es wirklich toll gemacht haben,” sagte Ahrendts.

Verkaufen? Wäre auch nett. Die iPhone-Verkäufe waren im ersten Quartal zum erstenmal im Jahresvergleich gesunken. Das führte zum ersten Umsatzrückgang seit 2003. Der stark vom iPhone abhängige Konzern geriet an der Börse deutlich unter Druck. Die Aktie sackte um über 10 Prozent ab.

Sigrid Ulrich mit Reuters