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Drogenbaron "El Chapo": Mexiko stimmt Auslieferung an USA zu

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Drogenbaron "El Chapo": Mexiko stimmt Auslieferung an USA zu

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Der mexikanische Drogenbaron Joaquín “El Chapo“ Guzmán wird an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Das gab Mexikos Außenministerium bekannt. Zuvor war seitens der USA garantiert worden, dass Guzmán im Falle einer Verurteilung nicht die Todesstrafe droht. Nach Angaben der mexikanischen Behörden soll dem mutmaßlichen ehemaligen Anführer des Sinaloa-Kartells in Texas und Kalifornien wegen der Vorwürfe Drogenhandel, Geldwäsche und Mord der Prozess gemacht werden.

Das Sinaloa-Kartell gilt als eine der weltweit mächtigsten Gruppierungen innerhalb des organisierten Verbrechens. Wie einer von Guzmáns Anwälten mitteilte, wird er den Abschiebungsentscheid juristisch anfechten.

Vor zwei Wochen wurde Guzmán in ein Gefängnis an der Grenze zur USA verlegt. 1993 war er erstmals festgenommen und zu einer Haftstrafe von 20 Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Im Januar 2001 brach er aus und wurde erst 13 Jahre später wieder gefasst.

Im Juli vergangenen Jahres entkam er aus einem Gefängnis in Almoloya de Juárez durch einen Tunnel. Im Januar wurde Guzmán abermals verhaftet.

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