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Warum Elon Musk in der Fabrik schläft und Milliarden hereinholt: Tesla Model 3 soll früher kommen

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Warum Elon Musk in der Fabrik schläft und Milliarden hereinholt: Tesla Model 3 soll früher kommen

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Der Elektroautohersteller Tesla verkauft Aktien für 1,25 Milliarden Euro, um Geld hereinzuholen für den beschleunigten Produktionsaufbau seines Mittelklassewagens -Model 3. Tesla hatte binnen weniger Wochen rund 400.000 Bestellungen für das Auto hereingeholt, das Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommen soll.

Twitter-Lob:

Mitte Mai standen noch 373.000 Order in den Büchern, so Tesla im Börsenprospekt. Rund 8.000 Kunden hätten ihre Bestellung storniert, etwa 4.200 weitere habe Tesla selbst annulliert, weil dahinter doppelte Order von Spekulanten vermutet worden seien. Da bei einer Reservierung 1.000 Dollar hinterlegt werden müssen, bekam Tesla bereits 332 Millionen Euro von den Vorbestellern.

Wegen der Bestell-Flut soll die Produktionskapazität schon 2018 – zwei Jahre früher als geplant – auf 500.000 Fahrzeuge im Jahr hochgeschraubt werden.

Twitter-Unkenruf:

Im vergangenen Jahr lieferte Tesla erst gut 50.000 Fahrzeuge aus.

Unter idealen Bedingungen bauen Autohersteller neue Montagelinien in 18 Monaten auf, in der Regel zwei bis drei Jahre, nachdem die ersten Werkzeugbau- und Versorgungsverträge unterzeichnet wurden, so Fertigungs-Berater.

Erst am Wochenende gab Tesla die Berufung des
erfahrenen Audi-Managers Peter Hochholdinger bekannt, der zuletzt für die Fertigung der Modelle A4, A5 und Q5 zuständig war. Beim Produktionsanlauf der aktuellen Tesla-Wagen Model S und Model X hatte es Probleme gegeben.

Tesla-Chef Elon Musk erzählte jüngst, er verbringe
oft die Nacht im Schlafsack in der Fabrik, um die Produktion zu
beaufsichtigen.

“Würde mich wirklich überraschen, wenn er die Produktion von Juli nächsten Jahres starten kann”, sagte Frank Faga, Berater für Auto-Herstellung in Detroit. “Aber das ist ein Typ, der sagt, dass er zum Mars will. Wer bin ich, ihm zu sagen, das geht nicht?”

“Ich will auf dem Mars sterben – aber nicht bei der Landung.“ Mit diesen Worten wird Elon Musk, auch Gründer von Space X, zitiert.

Sigrid Ulrich mit dpa, Reuters

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