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Krawalle in Chile: Brennende Gebäude, ein Toter

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Krawalle in Chile: Brennende Gebäude, ein Toter

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In Chile ist am Rande einer Ansprache von Präsidentin Bachelet eine Demonstration außer Kontrolle geraten. Dabei kam ein Sicherheitsmann ums Leben, der Gebäudewächter erstickte wegen starker Rauchentwicklung.

In der Hafenstadt Valparaíso, wo sich der Nationalkongress befindet, wurden Molotowcocktails geworfen, mehrere Gebäude gingen in Flammen auf. Mindestens 19 Personen wurden festgenommen. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Bildungsreform von Präsidentin Bachelet, die vielen Studenten nicht weit genug geht.

Bachelet hatte vor dem Nationalkongress ihren Bericht zur Lage der Nation präsentiert: “Liebe Landsleute , als Präsidentin bin ich mir der wirtschaftlichen Verantwortung des Staates bewusst, und dies umso mehr in einer Zeit der Reformen. Unsere langfristige Strategie erfordert gesunde öffentliche Finanzen, denn Populismus ist das Gegenteil von ernstgemeinten Veränderungen.”

Bachelet warb in der Hafenstadt, rund 120 Kilometer von der Hauptstadt Santiago de Chile entfernt, für einen Pakt, um die Wirtschaftsleistung zu steigern. Die Zustimmung zu der sozialdemokratisch orientierten Präsidentin Chiles ist auf 30 Prozent gefallen.

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