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Für Hillary Clinton ist Trumps Pakt mit Waffenlobby "gefährlich"

Auf einer Konferenz der Trayvon Martin Foundation in Fort Lauderdale warnte die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton vor dem Schulterschluß Donald Trumps mit der m

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Für Hillary Clinton ist Trumps Pakt mit Waffenlobby "gefährlich"

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Auf einer Konferenz der Trayvon Martin Foundation in Fort Lauderdale warnte die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton vor dem Schulterschluß Donald Trumps mit der mächtigen Waffenlobby. Dies sei “gefährlich” und würde Amerika unsicherer machen.

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"Wir wissen, dass einige Kandidaten alles sagen und tun würden, um die mächtige Waffenlobby glücklich zu machen."

“Wir wissen, dass die Waffenlobby einflussreich ist, es ist wahrscheinlich die mächtigste Lobby in Washington. Und wir wissen auch, dass einige Kandidaten alles sagen und tun würden, um sie glücklich zu machen. Erst gestern auf der Jahrestagung der NRA sagte Donald Trump, dass er in seiner ersten Stunde als Präsident – Gott behüte – (Lachen, Jubel) Präsident Obamas Vorstoß Hintergrund-Kontrollen zu verstärken kippen würde”, sagte Clinton auf der von der Stiftung für Mütter, die Kinder oder Familienmitglieder durch Waffengewalt verloren haben, organisierten Konferenz.

Sie präsentierte sich hier Seite an Seite mit Sybrina Fulton, deren 17-jährigen Sohn Trayvon Martin 2012 von dem selbsternannten Nachbarschaftswächter George Zimmerman erschossen wurde.

Der vermutliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, hatte sich am Vortag auf der Jahreshauptversammlung der National Rifle Association (NRA) in Kentucky die jubelnde Unterstützung der mächtigen Waffenlobby im Wahlkampf gesichert.

Hillary Clinton tritt dagegen für eine deutliche Verschärfung des Waffenrechts ein. Die National Rifle Association (NRA) befürchtet, dass bei einem Wahlsieg der Demokraten die nächste US-Präsidentin bei der Neubesetzung des Obersten Gerichtshofes einen Richter vorschlägt, der eine deutliches restriktiveres Waffenrecht befürwortet, als der kürzlich verstorbene Richter am Obersten Gerichtshof Antonin Scalia.

In den USA sterben im Schnitt jährlich etwa 33 000 Menschen durch Schusswaffengewalt. Die Zahl steigt seit Jahren. Statistisch gesehen
besitzen 90 Prozent der 320 Millionen US-Bürger eine Waffe.