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Hinterbliebene der Pariser Anschläge treffen Untersuchungsrichter

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Hinterbliebene der Pariser Anschläge treffen Untersuchungsrichter

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Überlebende und Hinterbliebene der Terroranschläge von Paris haben sich erstmals mit den Untersuchungsrichtern getroffen, um sich über den Fortgang der Ermittlungen zu informieren. Ende vergangener Woche war der mutmaßlich einzige Überlebende der Attentäter, Salah Abdeslam, vernommen worden. Er hatte die Aussage allerdings verweigert.

Bei den Anschlägen waren vor sechs Monaten 130 Menschen getötet worden. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt. Die Justiz versucht unter anderem zu klären, warum die Täter nicht schon lange vor der Tat festgenommen wurden, obwohl sie polizeibekannt waren.

“Wir wollen von der französischen Justiz wissen, was sie bisher unternommen hat und was sie noch vorhat“, sagte Gerard Chemla, ein Anwalt der Hinterbliebenen. „Und wir werden genau nachfragen, was sie bisher nicht getan hat. Wir konnten in Frankreich nicht verhindern, was in Belgien passiert ist, aber warum haben wir Salah Abdeslam nicht früher verhaftet? Das ist eine wichtige Frage in diesem Fall”

Die Attentäter hatten auf Gäste von Bars und Restaurants geschossen sowie auf Besucher eines Konzertsaals. Zwei Attentäter sprengten sich vor dem Stade de France in die Luft, wo gerade ein Freundschaftsspiel der deutschen gegen die französische Fußball-Nationalmannschaft stattfand.

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