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Auftakt am Shinto-Schrein: Staats- und Regierungschefs zum G7-Gipfel in Japan eingetroffen

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Auftakt am Shinto-Schrein: Staats- und Regierungschefs zum G7-Gipfel in Japan eingetroffen

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Japans Premier Shinzon Abe hat die Staats- und Regierungschefs des G7-Gipfels auf der Halbinsel Ise-Shima begrüßt. Das zweitägige Treffen begann mit einem Besuch in dem berühmten Ise-Schrein, dem wichtigsten Heiligtum der japanischen Shinto-Religion. Ein Priester führte die Gäste nach der Begrüßung zu dem Heiligtum.

In den kommenden Tagen soll es unter anderem um die Weltwirtschaft, Handelsabkommen, die Flüchtlingskrise und internationalen Terrorismus gehen.

Auch Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission und EU-Ratspräsident Donald Tusk sind als Gäste beim G7-Gipfel in Japan. Die EU will von den Industrienationen ein Bekenntnis zur Flüchtlingskrise als globales Problem, mehr Einsatz und Gelder zur Bewältigung der Ursachen und Auswirkungen sowie verbesserte Möglichkeiten für legale Migration.

US-Präsident Barack Obama hatte schon am Vorabend mit Abe gesprochen. Es ist Obamas letzter G7-Gipfel. Er will am Rande auch Hiroshima besuchen, als erster amtierender US-Präsident.

Zu den G7 gehören derzeit Japan, die USA, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Italien und Kanada. Anders als bei der Begründung der Runden 1975 handelt es sich nicht mehr ausschließlich um die größten Industrienationen der Welt: Statt Kanada und Italien müssten dann China und Indien mit am Tisch sitzen.

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