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G7-Industrienationen wollen die Weltwirtschaft ankurbeln

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G7-Industrienationen wollen die Weltwirtschaft ankurbeln

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Am ersten G7- Gipfeltag in Japan ging es um Gott und die Welt- und um die globale Weltwirtschaft. Die Staats-und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen sind sich einig, alles zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft tun zu wollen. Doch wie? In den Diskussionen darüber zeigten sich deutliche Gegensätze: Besonders Japan setzt auf mehr staatliche Ausgaben.

“Wie Sie wissen, hat Premierminister Abe seine eigene Wirtschaftpolitik ins Leben gerufen, die sogenannte Abenomics. Ich denke, das dieser Wirtschaftsplan mit staatlichen Ausgabenprogrammen auch auf andere Ländern und auch auf die Weltwirtschaft angewendet werden könnte,” sagte Regierungssprecher Kenko Sone.

Doch gerade Angela Merkel und David Cameron lehnen Japans Forderung nach mehr Staatsausgaben ab. Mit Geldausgeben könne man keine Schulden abbauen.

In einer Frage sind sich aber alle einig: Die G7 machen gegen chinesischen Stahl zu Dumpingpreisen mobil. “Ich glaube, dass wir ein generelles Problem in Europa haben, wenn es um die chinesischen Überkapazitäten geht. Sie beeinflusst alle unsere Länder. Wir haben 22 Stahl produzierende Länder in der Europäischen Union. Und alle diese Länder mit einer eigenen Stahlindustrie haben das Recht, ihre Industrie zu verteidigen”, so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Ungeachtet aller Differenzen wollen die Staats- und Regierungschefs der G7 zum Ende ihres Gipfels am Freitag im japanischen
Ise-Shima eine «ökonomische Initiative» verabschieden. Doch die konkreten Vorhaben blieben nach dem ersten Gipfeltag noch unklar. Sie soll Konjunkturmaßnahmen, Strukturreformen, geldpolitische Schritte und anderen Bemühungen zur Belebung der Wirtschaft beinhalten.

G7 Ise-ShimaJapankickedoff witha workinglunch: #G7 values and #GlobalEconomy on the agenda pic.twitter.com/UAxh8kEXmp

— G7 (@g7) May 26, 2016

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