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Österreich: Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bei Bundespräsidentenwahl

In Österreich vermutet das Innenministerium nach der Bundespräsidentenstichwahl am Sonntag Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung.

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Österreich: Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bei Bundespräsidentenwahl

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In Österreich vermutet das Innenministerium nach der Bundespräsidentenstichwahl am Sonntag Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung. Die Bundesbehörden zeigten fünf Gemeinden in Kärnten und in der Steiermark bei der Staatsanwaltschaft für Wirtschaft und Korruption an, wie österreichische Medien berichten. Es gebe den Verdacht, dass die Stimmzettel zu früh und ohne Zeugen ausgezählt wurden.

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"Es gibt viele Hinweise vonseiten der Bevölkerung, die jetzt von neutraler, unabhängiger Seite überprüft werden."

Heinz-Christian Strache, Chef der unterlegenen FPÖ, hatte Spekulationen über eine mögliche Wahlmanipulation befeuert.

Die FPÖ erklärte aber, sie wolle die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten und die Wahl zunächst nicht anfechten. “Das demokratische Ergebnis muss respektiert werden”, sagte Strache im Interview mit dem ORF. “Es gibt viele Hinweise vonseiten der Bevölkerung, die jetzt von neutraler, unabhängiger Seite überprüft werden.”

Norbert Hofer, der Kandidat der Rechtspopulisten, hatte in der Stichwahl mit 49,7 Prozent der Stimmen nur sehr knapp gegen den unabhängigen Alexander Van der Bellen verloren.

Facebook-User sprachen auf Straches Profil in dem sozialen Netzwerk Drohungen gegen Van der Bellen aus und veröffentlichten die Adresse des designierten Präsidenten. Van der Bellen steht unter verstärktem Polizeischutz.