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Bilanz des G7-Gipfels: Weltwirtschaft ankurbeln und bitte kein Brexit

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Bilanz des G7-Gipfels: Weltwirtschaft ankurbeln und bitte kein Brexit

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Nach zwei Tagen geht der G7-Gipfel im japanischen Ise-Shima zu Ende, die Bilanz ist durchwachsen. Die Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen haben sich klar gegen den Brexit ausgesprochen. Im Abschlusskommuniqué des Gipfels heißt es, der Austritt Großbritanniens aus der EU wäre ein “ernstes Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum”.

“Die Kritiker des Brexits sind nicht nur ein Haufen Akademiker die Fakten wiederkauen und dann eine Zahl ausspucken. Es sind seriöse Experten, die sagen: wenn man den europäischen Binnenmarkt verlässt, wird der Zugang zu diesem Markt schlechter. Und das wird einen negativen Einfluss auf die nationale Wirtschaft haben und dann geht es immer weiter,” so David Cameron. Damit kann Großbritanniens Premier David Cameron mit Rückendeckung der G7 zurückkehren, um vor dem EU-Referendum nächsten Monat für den Verbleib seines Landes in der Europäischen Union zu werben.

Leaders wrapup#G7 JapanSummitwithIse-ShimaDeclaration, Vision, Principles, Action Plans https://t.co/UGsI5LdeU5 pic.twitter.com/Fvv5tSJlU9

— G7 (@g7) May 27, 2016

Die G7-Chefs demonstrieren zwar Einigkeit bei der Ankurbelung der schwachen Weltwirtschaft, doch gibt es große Gegensätze.
Japan setzt auf schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme, während die deutsche Kanzlerin solide haushalten
will. Die Lösung der G7: Mit allen Mitteln, darunter haushalts-, geldpolitische und strukturelle Maßnahmen, sollen die Probleme gelöst und die globale Nachfrage gestärkt werden. Doch ein koordiniertes Vorgehen fehlt. Jedes Land soll nach seinen eigenen Bedingungen vorgehen
Die grundlegenden Differenzen konnten in Japan nicht beigelegt werden.

Trotzdem wertet die deutsche Bundeskanzlerin Merkel den G7-Gipfel als Erfolg, wie Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte:

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