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G7 fürchten Brexit

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G7 fürchten Brexit

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Die G7 wollen die schwache Weltkonjunktur mit einer neuen wirtschaftlichen Initiative ankurbeln. Mit allen Mitteln, darunter haushalts-, geldpolitische und strukturelle Maßnahmen, sollen die Probleme gelöst und die globale Nachfrage gestärkt werden, heißt es im Abschlusskommuniqué des G7-Gipfels im japanischen Ise-Shima. Dabei müssten jeweils die Bedingungen der einzelnen Länder berücksichtigt werden.

Auf Drängen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel betonen die Staats- und Regierungschefs allerdings auch, dass die Bemühungen verstärkt werden sollen, “die Verschuldung auf einen nachhaltigen Weg zu bringen”. Die Flüchtlingskrise sei eine “globale Herausforderung”. Die G7 sprachen sich dafür aus, Fluchtursachen zu bekämpfen.

In einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU sehen die G7 ein “ernstes Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum”.

“Nachdem sich auch die G7 der Liste internationaler Organisationen anschließen, die wünschen, dass Großbritannien in der EU bleibt, ist klar, welchen Ausgang des Referendums die internationalen Politiker ersehnen. Weniger klar ist, was sie machen werden, wenn sich die britischen Wähler für den Brexit entscheiden”, kommentiert euronews-Reporter James Franey vom G7-Gipfel in Ise-Shima.

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