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Wirtschaftsachse Athen-Moskau

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Wirtschaftsachse Athen-Moskau

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Bei russisch-griechischen Zusammenkünften auf höchster politischer Ebene kommen immer auch wirtschaftliche Themen auf den Tisch. Das Verhältnis ist eng.

Wladimir Putin überschrieb einen Brief, der vor dem Staatsbesuch in einer griechischen Zeitung veröffentlicht wurde, mit dem Titel “Kooperation für Frieden und Wohlstand”.

Tsipras schrieb in einer Twitter-Mitteilung, Putins Besuch in Athen unterstreiche die im vergangenen Jahr verstärkten Beziehungen.

Russischen Medien zufolge betrug der Handelsumsatz zwischen den beiden Ländern im vergangenen Jahr 2,28 Milliarden Dollar. 2014 waren es noch 4,17 Milliarden. Sanktionen und Gegensanktionen wirken sich deutlich aus.

Obwohl ein gemeinsames Pipeline-Projekt auf Eis liegt, bleibt Energie ein wichtiges Thema, was sich unter anderem darin zeigt, dass die Direktoren von Gazprom und Rosneft zur russischen Delegation in Griechenland gehören.

Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist der Fremdenverkehr. Dem Chef der russischen Tourismusagentur zufolge könnte die Zahl der russischen Griechenland-Reisenden in diesem Jahr auf eine Million hochschnellen, nachdem die Türkei und Ägypten als beliebte Ferienziele für viele ausfallen.

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