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Athen und Moskau wollen Kooperation ausbauen

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Athen und Moskau wollen Kooperation ausbauen

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Am zweiten Tag seiner Griechenlandreise ist der russische Präsident Wladimir Putin zur Mönchsrepublik Berg Athos gepilgert. Diese autonome Mönchsrepublik gilt als Hochburg des orthodoxen Christentums. Im Hauptort der Mönchsrepublik Karyes fand eine kurze feierliche Messe statt. An den Feierlichkeiten nahmen auch der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos und der russische Patriarch Kirill an der Spitze einer Delegation Dutzender Geistlicher der russisch-orthodoxen Kirche teil. Zudem stand der Besuch des überwiegend von Russen bewohnten Klosters Agios Panteleimon auf dem Berg Athos auf Putins Programm. Dieses Jahr wird die tausendjährige Präsenz russischer Mönche auf dem Berg Athos gefeiert.

Am Freitag hatten Putin und Tsipras erklärt, Moskau und Athen wollten trotz zahlreicher Schwierigkeiten ihre Kooperation ausbauen. Putin sagte, Russland habe die Pläne für den Bau einer Gasleitung durch das Schwarze Meer nach Griechenland und weiter nach Italien nicht aufgegeben. Der Bau einer solchen Leitung über die Türkei war wegen russisch-türkischer Streitigkeiten gescheitert. Russland wartet nach Putins Worten nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch die türkische Luftabwehr im syrisch-türkischen Grenzgebiet im November 2015 weiter auf Erklärungen Ankaras. „Diese haben wir noch nicht bekommen“, sagte Putin.

Russische Firmen haben Interesse am Kauf griechischer Staatsunternehmen, die im Zuge des mit der EU, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds vereinbarten Kreditprogramms privatisiert werden sollen. Putin nannte die Eisenbahnen und den Hafen von Thessaloniki. Nach seinen Worten wollen viele Russen nach Griechenland reisen: „Eine Million Russen werden dieses Jahr in Griechenland erwartet“, sagte Putin.

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