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Sind Gorillas immer die Guten?

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Sind Gorillas immer die Guten?

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Sie sind groß. Sie sind schön. Und sie sind ein bisschen wie wir.

Gorillas sind in aller Munde seit der Tötung von Harambe, der Gorilla im Zoo von Cincinnati, in dessen Gehege ein kleiner Junge gefallen war.

Hätte der Affe dem Kind etwas angetan oder war er in der Tat ein sanfter Riese? Darüber wird gestritten.


Aber was auch immer seine Absichten gewesen sein mögen, Harambe gehört einer Spezies an, die 98,3 Prozent seiner DNA mit den Menschen teilt, so dass Gorillas zu unseren nächsten Verwandten zählen, nach Schimpansen und Bonobos, dem WWF zufolge.

WWF beschreibt sie als “charismatische, intelligente Tiere”, die “oft überraschen mit Verhalten und Emotionen”.

Gorillas können lachen und traurig sein.

Eine Studie von 2012 zeigt, dass erwachsene Gorillas ihre eigene Version von “Babysprache” haben.

Und wer könnte etwas gegen die Erwachsenen haben, wenn ihre Kleinen so niedlich sind!

Werfen Sie einen Blick auf diese Gorilla-Mütter.

Auch auf unserer Facebook-Seite finden viele – wie unsere britische Kollegin -, dass Gorillas die “good guys” sind. Uns Menschen sehr ähnliche Tiere, die einem Kind kein Haar krümmen würden.

Ein deutscher Kollege allerdings meint, man solle sich die Videos des Angriffs im Internet genauer anschauen, da komme Harambe keineswegs nur friedwertig daher. Er selbst sei auch schon von einem Gorilla hinter einer dicken Scheibe in einem Zoo in Frankreich böse angesprungen worden.

WKRC12CINCINNATI (CBS) berichtet über den Zwischenfall


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