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Pariser Konferenz drängt auf Nahost-Friedensverhandlungen: "Seite an Seite in Sicherheit leben"

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Pariser Konferenz drängt auf Nahost-Friedensverhandlungen: "Seite an Seite in Sicherheit leben"

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In Paris hat eine Nahost-Konferenz begonnen, die eine neue Friedensinitiative für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auf den Weg bringen soll. Auf Einladung Frankreichs erörtern Vertreter von 28 Staaten und Organisationen, wie die Konfliktparteien wieder an den Verhandlungstisch gebracht werden können.

Anwesend sind auch alle UN-Vetomächte – aber keine hochrangigen israelischen oder palästinensischen Gesandten. Erklärtes Ziel von Frankreichs Staatspräsident François Hollande ist eine Friedenskonferenz mit beiden Konfliktparteien noch im laufenden Jahr:

“Der Frieden kann, da sind wir uns einig, nur über eine Zweistaatenlösung erreicht werden. Israel und Palästina, die Seite an Seite in Sicherheit leben. Diese Tatsache muss man sich immer wieder vor Augen führen, feierlich und eindeutig.”

Hollande sprach von neuen Terrorismusgefahren, falls die Verhandlungen für eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts nicht fortgesetzt werden. Durch die Kriege in Syrien und Irak hätten sich Bedrohungen und Prioritäten verändert. Notwendig für den Nahen Osten sei ein fester, dauerhafter, international überwachter Frieden für zwei Staaten.

Israel lehnt internationale Friedensverhandlungen ab und fordert direkte Gespräche mit den Palästinensern. Die Palästinenserführung besteht auf die Vereinbarung eines klaren Zeitrahmens für Verhandlungen.

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