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Türkei: Verletzte bei Diyarbakir - Berichte aus der "Geisterstadt"

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Türkei: Verletzte bei Diyarbakir - Berichte aus der "Geisterstadt"

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Durch eine Explosion sind bei Silvan in der Region von Diyarbakir im Südosten der Türkei mindestens acht Soldaten verletzt worden – einer davon soll sich in einem kritischen Zustand befinden. Der Anschlag wurde sogleich von den türkischen Militärs der Terrororganisation PKK zugeschrieben. Auf einer außerhalb der Stadt gelegenen Straße war ein Sprengsatz detoniert, als ein gepanzertes Militärfahrzeug vorbeifuhr.

Seit dem Ende der Waffenruhe zwischen den Aufständischen der PKK und der türkischen Armee im vergangenen Sommer sind offiziell 400 Soldaten getötet worden. Zu den getöteten Zivilisten gibt es keine offiziellen Angaben, Menschenrechtsorganisation gehen von etwa 200 Toten aus.

Mehrere Reporter, die für deutschsprachige Medien in Diyarbakir waren, berichten von einer Art Geisterstadt. Besonders die Altstadt ist von den Kämpfen zerstört worden.

“Die Mauern von Sur sind Unesco-Welterbe. Wo ist die Unesco jetzt? Wo ist die Welt? Ich habe es so satt!”, klagt ein Mann in der Reportage von Frank Nordhausen.

Der ARD-Korrespondent Thomas Bormann berichtet von einem Sperrgebiet in Diyarbakir und von Flüchtlingen in der eigenen Stadt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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