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Hochwasser in Frankreich: Regierung ruft Notstand für Normandie aus

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Hochwasser in Frankreich: Regierung ruft Notstand für Normandie aus

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Während sich die Hochwasserlage in Paris langsam entspannt, hat die französische Regierung für Teile der Normandie den höchsten Notstand ausgerufen. Betroffen sind die Departements Seine-Maritime und Eure.

Anwohner sind zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Es wird befürchtet, dass die Seine dort wegen der hohen Wassermassen, die sie transportiert sowie einem starken Gezeitenwechsel,weiter ansteigt. Der Fluss mündet in Le Havre in den Ärmelkanal.

In Paris war in der Nacht auf Samstag der höchste Pegelstand seit 30 Jahren gemessen worden.

Frankreichs Premier Manuel Valls forderte im Departement Essonne, südlich der Hauptstadt, ein sofortiges Ende des Bahnstreiks: “Die Nutzer des öffentlichen Verkehrs zu bestrafen, die unter schlechtem Wetter und Hochwasser leiden, ist ganz einfach unmöglich und ich rufe die Beteiligten auf, Verantwortung zu zeigen und den Streik so schnell wie möglich zu beenden.”

Der Pegelstand geht zwar langsam zurück, doch Rettungskräfte in den südlichen Vorstädten von Paris sind weiter mit dem Evakuieren von Wohnhäuser beschäftigt. Trinkwasser und Lebensmittelvorräte werden nach und nach in vielen Haushalten knapp.

In der vergangenen Woche waren vier Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Mehr als 20.000 Personen mussten ihre Häuser verlassen.

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