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Marsch durch Jerusalem: Israelis erinnern an Sechstagekrieg

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Marsch durch Jerusalem: Israelis erinnern an Sechstagekrieg

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In Jerusalem haben Tausende jüdische Israelis an einem Marsch zur Klagemauer teilgenommen. Damit erinnerten die Teilnehmer am Sonntag an den Beginn der israelischen Kontrolle über Jerusalem nach dem Sechstagekrieg im Jahr 1967.

Zuvor hatte der oberste Gerichtshof des Landes einen Eilantrag abgewiesen. Die Antragsteller hatten verhindern wollen, dass der Marsch durch das Damaskustor in den arabischen Teil der Altstadt führt. Für einen der Teilnehmer ist die Route der Demonstration eine Selbstverständlichkeit: “Seit dem Jahr 1967 ist Jerusalem ein Ort für alle. Christen, Muslime und Juden können frei durch Jerusalem laufen, wenn sie es möchten. Allein die Idee, dass ein Gericht hätte entscheiden können, dass Juden nicht durch die Stadt marschieren dürfen ist grotesk, lächerlich.”

Die israelische Polizei hatte bereits im Vorfeld rund 2000 Einsatzkräfte abgestellt, um die Route zu sichern.

Im Sechstagekrieg standen sich Anfang Juni 1967 Israel einerseits und und die arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien andererseits gegenüber.

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