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Muhammad Ali wird in öffentlicher Trauerfeier beigesetzt

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Muhammad Ali wird in öffentlicher Trauerfeier beigesetzt

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Muhammad Ali soll am kommenden Freitag in Louisville beigesetzt werden. Wie Bob Gunnell, der Sprecher der Familie mitteilte, dürfen dabei nicht nur geladene Gäste kommen. Geplant ist eine öffentliche Beerdigung.

“Muhammads außerordentliche Boxkarriere nahm nur die Hälfte seines Lebens ein. Die andere Hälfte hatte er dem Teilen der Botschaft von Frieden und sozialer Inklusion mit der Welt verschrieben. Seinem Wunsch entsprechend, wird die Beerdigung diese Prinzipien widerspiegeln und eine für jeden zugängliche Feier werden.”

Vor der Zeremonie in einer Veranstaltungsarena in Louisville soll eine große Prozession durch die Straßen seiner Geburtsstadt in Kentucky führen. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton wird einer der Trauerredner sein.

Auf einer Wahlkampfveranstaltung für seine Frau Hillary in Kalifornien erklärte wies er auf die Leistungen Alis außerhalb des Boxrings hin: “Er war gegen den Vietnamkrieg. Er hat Entscheidungen getroffen und mit den Konsequenzen gelebt. Und er hat nie aufgehört, ein Amerikaner zu sein – auch dann nicht, als er zu einem Weltbürger wurde und zur Inspirationsquelle für Menschen rund um die Welt.”

Präsident Barack Obama schreibt, Ali sei dann aufrecht gestanden, wenn es schwer gefallen sei. Er habe sich dann zu Wort gemeldet, wenn andere sich nicht getraut hätten.

Die Boxlegende war am Samstagmorgen in einem Krankenhaus in Phoenix gestorben. Todesursache war ein septischer Schock, der durch unspezifische natürliche Ursachen ausgelöst worden war.

Ali, der 1981 mit dem Boxen aufhörte, litt seit über drei Jahrzehnten an Parkinson.

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