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Valentino Rossi meldet sich mit MotoGP-Sieg zurück

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Valentino Rossi meldet sich mit MotoGP-Sieg zurück

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Valentino Rossi hat sich nach seinem Ausfall in Mugello mit einem Sieg zurückgemeldet. Beim Weltmeisterschaftslauf von Katalonien in Barcelona sicherte sich der italienische Superstar auf Yamaha den MotoGP-Erfolg mit einer beeindruckenden Leistung. Zweiter wurde der Spanier Marc Marquez. Der Honda-Pilot übernahm dadurch die Führung im Gesamtklassement von Jorge Lorenzo aus Spanien, der nach einem unverschuldeten Sturz ausschied. Dritter wurde mit Daniel Pedrosa ein weiterer Spanier aus dem Repsol-Honda-Werksteam. Stefan Bradl auf Aprilia holte als Zwölfter vier wichtige WM-Punkte.

Valentino Rossi ist nicht der einzige Fahrer, der die Spanier auf ihrer Heimstrecke besiegte. Werfern wir einen Blick zurück ins Jahr 2007, als dem Australier Casey Stoner das gleiche Kunststück gelang. Es war der erste und bislang einzige MotoGP-Titel für Ducati.

Der historische GP von 2007

Es war wieder einmal ein heißer Frühsommer Anfang Juni 2007 in Barcelona. Auf die Zuschauer wartete eines der spannendsten Rennen in der Geschichte dieses Sports. Der Italiener Valentino Rossi hatte sich den ersten Startplatz geholt und ging als Favorit ins Rennen. Aber der damals 21 Jahre alte Casey Stoner lieferte eine der besten Leistungen seiner Karriere ab.

Das Rennen endete mit einem Fotofinish: Am Ende hatte Stoner einen Vorsprung von 0,069 Sekunden auf den Italiener.

Für Stoner war es der vierte Sieg in der Saison 2007. Sechs weitere sollten bis zum WM-Titel noch folgen.

Motosport trauert um Luis Salom

Das Rennwochenende in Barcelona stand unter dem Eindruck des Todes von Luis Salom. Die Motorsportwelt reagierte geschockt auf die Nachricht. Der Sportler starb bei einem Unfall im freien Training. Es ist der erste tödliche Unfall in dem Sport seit dem Tod des Italieners Marco Simoncelli beim Grand Prix von Malaysia 2011. .

Trotz umgehender Sofortmaßnahmen an der Strecke bei Barcelona und einer Notoperation im Hospital General de Catalunya überlebte der Spanier seinen Trainingssturz nicht. Die Verletzungen waren zu schwer. „Am Boden zerstört durch den Verlust eines guten Freundes“, trauerte der dreimalige Motorrad-Weltmeister und Salom-Landsmann Dani Pedrosa via Twitter: „Wir werden immer an dich denken.“

Der Mallorquiner Salom war mit seiner Kalex in Kurve zwölf beim zweiten Training gestürzt. Die Session wurde unterbrochen. Zwei Rettungswagen fuhren umgehend zur Unglücksstelle. Der Rettungshubschrauber landete ebenfalls. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde Salom aber mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort sei er um 16.55 Uhr gestorben, teilte die MotoGP mit. Salom ist internationalen Statistiken zufolge der 48. Tote in der Motorrad-WM seit 1949. Die Gesamtzahl der bei Motorrad-Rennen ums Leben gekommenen Fahrer ist allerdings weitaus höher.

Salom war vor sieben Jahren in die Motorrad-Weltmeisterschaft eingestiegen. 2009 absolvierte er sein Debüt in der damaligen 125ccm-Kategorie. In der Moto3 gelangen ihm 25 Podiumsplätze, neunmal hatte er sich als Sieger feiern dürfen. Vor vier Jahren hatte Salom als Zweiter den Titel in der Moto3 verpasst, im darauffolgenden Jahr hatte er es auf Rang drei im Endklassement geschafft. Seit 2014 startete er in der Moto2 und stand vor seinem 42. Rennen.

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