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Vorsichtiges Aufatmen in Paris: Pegel der Seine geht weiter leicht zurück

Die Hochwasserlage in Paris und benachbarten Départements hat sich weiter entspannt.

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Vorsichtiges Aufatmen in Paris: Pegel der Seine geht weiter leicht zurück

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Die Hochwasserlage in Paris und benachbarten Départements hat sich weiter entspannt. Die Pegelstände der Seine sanken am Sonntag langsam, die Behörden erwarten einen weiteren starken Rückgang zu Wochenbeginn. Von 6,1 Metern am Samstagmorgen habe sich der Wasserstand am Sonntag auf rund 5,7 Meter verringert, berichtete ein Wetterdienst.

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"Das ist unglaublich und katastrophal"

Laut Premierminister Manuel Valls sind landesweit bislang vier Menschen durch die Wassermassen ums Leben gekommen und 24 weitere verletzt worden. Vor allem im Süden von Paris entstand an zahlreichen Gebäuden erheblicher Sachschaden. Jetzt atmen viele Pariser durch:

“Das Wasser der Seine geht zurück. Im Vergleich zu gestern sogar ein gutes Stück.”

Eine ältere Dame wirkte am Seineufer ratlos:

“Das Hochwasser muss erstmal vollständig abfließen. Es sieht auch ganz gut aus, aber wir können noch nicht aufräumen. Soviel ist sicher. Einige Menschen können immer noch nicht nach Hause. Das ist unglaublich und katastrophal.”

Die Kehrseite der Seine-Fluten. Der Louvre bleibt vorerst geschlossen

In der vergangenen Woche hatten heftige Regenfälle die Seine auf ihren höchsten Stand seit mehr als 30 Jahren steigen lassen. Weite Teile Nordfrankreichs sind von Überschwemmungen betroffen, darunter das Département Indre-et-Loire westlich von Paris sowie die Départements Seine-Maritime und Eure in der Normandie.

Der Rekordpegel der Seine in Paris lag 1910 bei 8,6 Metern. Damals mussten tausende Pariser tiefliegende Stadtgebiete verlassen.