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Istanbul: Ausschreitungen bei Trauerzeremonie für getötete Polizisten

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Istanbul: Ausschreitungen bei Trauerzeremonie für getötete Polizisten

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In Istanbul sind die bei dem Anschlag vom Dienstag getöteten Polizisten an verschiedenen Orten beerdigt worden. Bei der Explosion einer Autobombe in der Altstadt starben insgesamt elf Menschen, sechs von ihnen waren Polizisten. Regierungschef Binali Yildirim und Ex-Präsident Abdullah Gül nahmen an einer der Zeremonien teil. Es kam zu Ausschreitungen, da einige Anwesende offenbar über die Anwesenheit des Oppositionsführers Kemal Kilicdaroglu verärgert waren. Er war bereits bei vorherigen öffentlichen Auftritten angegriffen worden.

Regierungschef Yildirim beschwor bei einem Besuch des Anschlagsorts die Einheit der Türkei. Niemand könne sie davon abhalten, dafür zu kämpfen. Für das Attentat ist nach offizieller Darstellung allem Anschein nach die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verantwortlich. Der Anschlag von Dienstagmorgen war bereits der dritte tödliche Angriff, den Istanbul in diesem Jahr erlebte. Für die Anschläge im Januar und März wurde die Terrormiliz “Islamischer Staat” verantwortlich gemacht.

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