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"Er hat seinen Stolz über das Geld gestellt" - Jesse Jackson über Muhammad Ali

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"Er hat seinen Stolz über das Geld gestellt" - Jesse Jackson über Muhammad Ali

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Die Stadt Louisville im US-Staat Kentucky steht in diesen Tagen im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Denn in dem Geburtsort von Muhammad Ali haben die zweitägigen Trauerfeierlichkeiten für die vor einer Woche verstorbene Boxlegende begonnen.

Am Donnerstag nahmen Trauernde im Rahmen einer muslimischen Beerdigungsfeier Abschied von Ali.

Zu den angereisten Trauergästen zählt unter anderem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Box-Promoter Don King und der Bürgerrechtler Jesse Jackson.

Der ehemalige Schwergewichtsboxer hatte 1964 seinen ursprünglichen Namen Cassius Clay abgelegt und sich zum Islam bekannt.

Box-Promoter Don King erinnerte sich an seinen ehemaligen Schützling: “Er hat getan, was getan werden musste, unabhängig davon, wie groß die Herausforderung oder welches die Konsequenzen waren. Deswegen liebe ich diesen Mann über alles.”

“Er hat den Sport genutzt, um sich beispielsweise gegen Rassentrennung auszusprechen, um eine Zukunft in Frieden zu gewährleisten. Er hat seinen Stolz über das Geld gestellt. Er hat den Wohlstand aufgegeben und riskiert, im Gefängnis zu landen”, so der Bürgerrechtler und langjährige Freund von Ali, Jesse Jackson.

Muhammad Ali war am vergangenen Freitag im Alter von 74 Jahren gestorben. Auf dem Friedhof Cave Hill in Louisville, auf dem zahlreiche Prominente der Stadt und des Bundesstaates Kentucky beerdigt sind, wird der Ausnahmesportler seine letzte Ruhe finden.

Bei der öffentlichen Abschiedszeremonie werden am Freitag mehrere Zehntausend Teilnehmer erwartet. Vor der Feier wird es einen Trauerzug durch die Stadt geben.

Zu den Trauerrednern gehören der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Jordaniens König Abdullah II und der frühere US-Präsident Bill Clinton.

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