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Trauer im Internet: Fußballfans zum Tod von Sascha Lewandowski (†44)

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Trauer im Internet: Fußballfans zum Tod von Sascha Lewandowski (†44)

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Viele Fußballfans – und nicht nur sie trauern um Sascha Lewandowski, der 44-jährige Ex-Trainer ist in seiner Wohnung in Bochum tot aufgefunden worden.

Bayer Leverkusens langjähriger Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist erschüttert: “So stark betroffen wie heute war ich noch nie. Es ist fürchterlich, wenn man ihn so gut kannte wie ich. Er war als Mensch immer authentisch, er hat sich nie verstellt. Man hatte bei ihm nie das Gefühl, dass er etwas anderes gesagt hat, als er gedacht hat», sagte Holzhäuser der «Rheinischen Post» (Freitag). Während der Amtszeit des ehemaligen Bayer-Fußballchefs war Lewandowski als Jugendtrainer und als Bundesligacoach der Leverkusener Profimannschaft tätig. Holzhäuser gilt als ein Hauptförderer von Lewandowski. Der Berliner Kurier berichtet, dass Lewandowski den Zweitligisten Union Berlin im September 2015 verließ, weil er unter Burnout litt.

Sascha Lewandowski startete seine Trainerlaufbahn beim TSC Eintracht Dortmund. Dort war er bis 2000 zwölf Jahre als Jugendcoach tätig. Danach übernahm er das U17-Team von SG Wattenscheid 09 und wechselte später in den Nachwuchsbereich des VfL Bochum. Zwischen 2007 und 2012 betreute Lewandowski die U19 von Bayer Leverkusen. Nach der Freistellung des damaligen Bayer-Cheftrainers Robin Dutt wurde er am 1. April 2012 gemeinsam mit dem Finnen Sami Hyypiä zum Chefcoach der Bundesliga-Werkself ernannt. Zur Spielzeit 2013/14 ging er auf eigenen Wunsch in die Nachwuchstätigkeit zurück und wurde Jugend-Chefcoach bei Bayer. Nach der Beurlaubung Hyypiäs Anfang April 2014 wurde Lewandowski Interimstrainer der Profi-Werkself. Mit vier Siegen und einem Remis führte er das Team noch auf Rang vier der Bundesliga. Unter seinem Nachfolger Roger Schmidt gelang Bayer danach mit zwei Siegen gegen den FC Kopenhagen die Qualifikation für die Champions League. Im September 2015 entschied sich Lewandowski, seinen Vertrag als Chefcoach des Bayer-Nachwuchses zu aufzulösen und den Zweitligisten 1. FC Union Berlin zu übernehmen.

Auf Twitter werden viele Nachrufe geteilt, wie dieser berührende von Rot-Weiß-Oberhausen.

In Leverkusen wollten die Fans gemeinsam trauern und sich an diesem Donnerstagabend im Stadion treffen. Sie bitten die Medien auf Interviews und Bilder zu verzichten.

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