Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Erneut mögliches Bruchstück von Malaysia Airlines MH370 entdeckt - diesmal bei Australien

welt

Erneut mögliches Bruchstück von Malaysia Airlines MH370 entdeckt - diesmal bei Australien

Werbung

In Australien ist ein weiteres Bruchstück angeschwemmt worden, dass möglicherweise von dem vor mehr als zwei Jahren verschollenen Malaysia Airlines Flug MH370 stammen könnte.

Das Fragment mit dem englischsprachigen Aufdruck “Vorsicht, nicht auftreten” wird derzeit von der australischen Luftsicherheitsbehörde untersucht. Gefunden wurde es am Mittwoch auf der Känguru-Insel vor der Küste des Bundesstaates Südaustralien.

“Ich sah dieses Bruchstück und dachte, dass es wahrscheinlich von einem Flugzeug ist”, erklärte Anwohner Samuel Armstrong, der das Stück an einem Strand der Insel inmitten eines Haufens Treibgut entdeckte. “Dann ging ich im Kopf durch, welche Flugzeuge abgestürzt sind und von welchem es stammen könnte” …

Nach Meinung von Meereskundlern könnte das Stück durchaus aus dem vermuteten Absturzgebiet stammen. “Es wäre möglich, weil das mit den Strömungsverläufen im südlichen Indischen Ozean zusammenpassen würde”, so Meeresforscher Jochen Kaempf von der Flinders-Universität in Adelaide.

Flug MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking aus unbekannten Gründen abgedreht und aufs offene Meer geflogen. An Bord waren 239 Menschen. Die Ermittler glauben, dass einige Transponder während des Fluges mutwillig abgeschaltet wurden.

Seither wurden mehrere angeschwemmte Stücke entdeckt, die nach Meinung der Ermittler sehr wahrscheinlich von MH370 stammen – allerdings an Inseln und Stränden auf der afrikanischen Seite des Ozeans.

Das Wrack selbst aber bleibt bislang verschollen. Bis August sollen die von Australien aus geleiteten Suchschiffe das gut 120.000 Quadratkilometer umfassende Suchgebiet im Indischen Ozean abgefahren haben. Derzeit gibt es keine konkreten Pläne, die Suche danach fortzusetzen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel