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Kompetenzagenda: Lesen lernen mit der EU-Kommission

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Kompetenzagenda: Lesen lernen mit der EU-Kommission

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Die EU-Kommission hat eine ehrgeizige europäische Kompetenzagenda verabschiedet. Sie soll gewährleisten, dass Europäer vom frühesten Kindesalter an ein breites Spektrum von Kompetenzen erwerben, so dass das Humankapital Europas optimal genutzt wird, was wiederum Beschäftigungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in Europa fördere.

Land für Land werden zum Teil erhebliche Lücken benannt.

Marianne Thyssen, Kommissarin für
Beschäftigung und Kompetenzen:

“Wir empfehlen eine Kompetenz-Garantie. Die Mitgliedstaaten sollten sich um Menschen bemühen, die sehr geringe Grundkompetenzen haben.”

70 Millionen Europäerinnen und Europäer können demnach beim Lesen und Schreiben nicht gut mithalten, noch mehr hätten Defizite beim Rechnen und beim Digitalen. Dadurch seien sie von Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Viele Arbeitskräfte, besonders hoch qualifizierte junge Menschen, stecken demnach in Jobs fest, die nicht ihren Talenten und Zielvorstellungen entsprechen.

40 % der Arbeitgeber fänden keine für Wachstum und Innovation kompetenten Arbeitskräfte.

Marianne Thyssen:

“Ich glaube, es gibt im Moment in unserer Gesellschaft nicht genug Respekt für technische Berufe. Sie werden oft als zweite Wahl angesehen, nicht als erste Option. Wir müssen den Menschen zeigen, dass das wirklich eine Perspektive für einen Arbeitsplatz gibt, einen Qualitätsjob, einen gut bezahlten Job.”

Und Deutschland? Sieht bei allen untersuchten Kriterien etwas besser aus als der Schnitt – aber Gold ist längst nicht alles. So hat ein Drittel (zwischen 16 und 74 Jahren) keine Ahnung von Digital, mehr als die Hälfte der Unternehmen finden nicht die gesuchten Leute.

Mit 26 Milliarden Euro aus dem europäischen Sozialfonds (Budget 2014 bis 2020) soll europaweit alles besser werden.

su

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