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Nase vorn: Instagram bei US-Werbern gefragter als Twitter

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Nase vorn: Instagram bei US-Werbern gefragter als Twitter

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Der Kurznachrichtendienst Twitter sieht alt aus gegen die der Facebook-Tochtergesellschaft Instagram – wenn es nach US-Werbeagenturen geht. Das geht aus einer Untersuchung des amerikanischen Kabelnetzbetreibers Comcast hervor. Demnach zeigten sich 96 Prozent der befragten Firmen interessiert an Werbung auf Facebook, 63 Prozent am Bilderdienst Instagram und 56 Prozent an Twitter. Befragt wurden 83 Agenturen.

“Fast alle unsere Kunden verlagern ihre Budgets, oder den größten Teil ihrer Budgets von Twitter zu Instagram”, sagte Chris Gilbert, Sozialstratege bei der digitalen Agentur Kettle, New York, die vor allem mit Modemarken arbeitet. “Werbetreibende wollen typischerweise da sein, wo das Publikum ist.”

Im Moment wird besonders um das 8,75- Milliarden-Euro-Geschäft mit Video-Werbung gekämpft. Offenbar verbringen Nutzer immer mehr Zeit Instagram. Der Bilderdienst hat den Vorteil der Verwendung von Facebook-Werbetechnologie und versucht mit neuen Angeboten, Twitter beim Austausch von Nachrichten und Updates zu Aktivitäten das Wasser abzugraben.

Einige Werbeagenturen gaben an, dass Kunden Werbegelder zu Instagram verlagern, weil es mehr Benutzer hat – mehr als 400 Millionen, verglichen mit 310 Millionen auf Twitter – und weil Facebook-Ad-Technologie es ihnen ermöglicht, sich an sehr spezielle Zielgruppen zu richten.

Instagram hat mehr als 200.000 Werbekunden in den USA, im Vergleich zu Twitters 130.000.

Ein Twitter-Sprecher nannte die Ergebnisse falsch und verwies auf eine Studie von Advertiser Perceptions aus dem Jahr 2015. Danach war das Interesse am Kurznachrichtendienst größer als am Bilderdienst.

Twitter kämpft um den Anschluss an die Internet-Platzhirsche Google und Facebook. Im April hatte das Unternehmen eingestanden, dass sich Werbekunden insbesondere in Europa in den Monaten zuvor zurückgehalten hätten.

su mit Reuters

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