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Peru: Kuczynski gewinnt Stichwahl mit 50,1 Prozent

Mit einem denkbar knappen Ergebnis ist der neoliberale Wirtschaftsexperte Pedro Pablo Kuczynski in Peru zum Nachfolger von Präsident Ollanta Humala gewählt…

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Peru: Kuczynski gewinnt Stichwahl mit 50,1 Prozent

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Mit einem denkbar knappen Ergebnis ist der neoliberale Wirtschaftsexperte Pedro Pablo Kuczynski in Peru zum Nachfolger von Präsident Ollanta Humala gewählt worden. Der 77-Jährige gewann nach Angaben der Wahlbehörde mit 50,12 Prozent der Stimmen das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Keiko Fujimori, die auf 49,88 Prozent kam.

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"Wir wünschen uns ein vereintes Land, das besänftigt ist"

Kuczinski sagte nach seinem Erfolg:

“Dieses virtuelle Urteil nehmen wir in aller Bescheidenheit an. Vor Peru liegen große Aufgaben. Und wir wünschen uns ein vereintes Land, das besänftigt ist und bereit für Dialoge.”

Die 41-jährige Tochter des inhaftierten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori hatte die erste Wahlrunde am 10. April mit 40 Prozent der Stimmen gewonnen. Kuczynski erreichte damals 21 Prozent.

Bei über 18 Millionen Wählern belief sich der Vorsprung Kuczynskis jetzt nach dem vorläufigen Endergebnis auf gerade einmal 41.000 Stimmen. Es ist das knappste Wahlergebnis in der Geschichte Perus.

Kuczynski profitierte von der starken Abneigung breiter Bevölkerungsschichten gegen Keiko Fujimori, die als politische Erbin ihres Vaters angesehen wird.

Alberto Fujimori ist wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen während seiner Amtszeit (1990-2000) zu 25 Jahre Haftstrafe verurteilt worden. Außerdem wurde er wegen Korruption schuldig gesprochen.