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Russlands Zentralbank sieht weniger Inflation, senkt Zinsen

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Russlands Zentralbank sieht weniger Inflation, senkt Zinsen

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Die russische Zentralbank hat trotz einer leichten Erholung der Wirtschaftslage zum erstenmal in zehn Monaten den
Leitzins gesenkt, von 11 auf 10,5 Prozent.

Das entspricht dem Zinsniveau vor dem Notfall Ende 2014, als der Leitzins drastisch auf 17,00 Prozent erhöht wurde, um den Kursverfall des Rubel zu stoppen.

Das Inflationsrisiko sei zurückgegangen, meinte die Bank. 7,6 Prozent Teuerungsrate im Mai ließen fünf bis sechs Prozent Jahresinflation erwarten.

Für 2017 prognostizierten die Zentralbanker 1,7 Prozent Wirtschaftswachstum in Russland, falls sich der Ölpreis bei 40 US-Dollar (35,4 Euro) je Barrel (159 Liter) hält.

Die Währungshüter machten einen “positiven Trend zu einer stabileren Inflation” aus und stellten einen weiteren Zinsschritt in Aussicht, sollten sich die Verbraucherpreise ähnlich weiterentwickeln. Bis Ende 2017 peilt die Zentralbank nur noch vier Prozent Preisanstieg an.

Noch im Januar waren weiter steigende Zinsen nicht ausgeschlossen worden.

Wegen niedriger Ölpreise, westlicher Sanktionen und verschleppter Reformen war die russische Wirtschaft 2015 um 3,7 Prozent geschrumpft.

su mit Reuters, dpa

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